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Social Media Marketing: Kosten in der Schweiz

Social-Media-Kosten setzen sich aus Strategie, Content-Produktion, Betreuung und gegebenenfalls Werbung zusammen. Die Zahl der Beiträge allein reicht für einen Vergleich nicht: Videoaufwand, Freigaben und Plattformbudget zählen mit.

Textstand: 6. September 2026

Illustration zum Ratgeber: Social Media Marketing: Kosten in der Schweiz

IN DIESEM BEITRAG

Wofür bezahlst du eigentlich?

Ein Beitrag entsteht nicht erst beim Klick auf «Veröffentlichen». Themenfindung, Text, Gestaltung, Bild- oder Videoproduktion, Abstimmung und spätere Auswertung können dazugehören. Gleichzeitig muss nicht jede dieser Aufgaben ausgelagert werden.

Die erste Budgetfrage lautet deshalb: Was übernimmt dein Team, und wofür brauchst du Unterstützung? Ein klarer gemeinsamer Ablauf ist oft wertvoller als ein Paket mit möglichst vielen Beiträgen.

Kosten sauber trennen

Bestandteil

Was damit gemeint ist

Strategie

Ziele, Kanäle, Themen und Arbeitsweise

Produktion

Texte, Grafiken, Fotos und Videos

Betreuung

Planung, Veröffentlichung und Abstimmung

Community

Vereinbarte Bearbeitung von Rückmeldungen

Werbung

Kampagnenarbeit plus separate Plattformausgaben

Ein monatliches Betreuungshonorar sagt ohne diese Aufteilung wenig aus. Prüfe, ob Drehtage, Varianten, Freigaben und Reporting enthalten sind. Das eigentliche Werbebudget geht an die Plattform und sollte im Angebot erkennbar von der Dienstleistung getrennt sein.

Rhythmus nach Ressourcen wählen

Nicht jeder Kanal benötigt denselben Inhalt. Ein fachlicher LinkedIn-Beitrag entsteht anders als ein Produkt-Reel. Beides kann relevant sein, aber Aufwand und Ziel unterscheiden sich.

Plane einen Rhythmus, der sich zuverlässig halten lässt. Eine gebündelte Produktion kann Material für mehrere Veröffentlichungen liefern. Aktualität, Rückfragen und spontane Themen brauchen trotzdem jemanden im Unternehmen, der Informationen bereitstellt.

Ein Rechenbeispiel ist noch kein Paket

Zehn Stunden zu einem angenommenen Satz von CHF 185 entsprechen CHF 1’850. Das zeigt die Rechenweise, nicht den monatlichen Bedarf deines Unternehmens. Umfang, Produktionsanteil, Fremdkosten und Werbeausgaben müssen separat geklärt werden.

Für eine faire Gegenüberstellung von Offerten zählen konkrete Ergebnisse und Zuständigkeiten. Auch die Zahl der Korrekturen und die Anforderungen an deine Mitarbeit sollten nachvollziehbar sein.

So wird das Budget sinnvoll eingesetzt

Beginne mit wenigen relevanten Themen und passenden Kanälen. Lege ein Ziel fest, sorge für brauchbares Ausgangsmaterial und werte die Ergebnisse im Zusammenhang mit deinem Geschäft aus. Reine Reichweite ist keine automatische Anfrage.

YOU MEDIA unterstützt bei Strategie, Produktion und Betreuung. Die Aufgabenteilung legen wir passend zu deinem Team fest.

Drei Formen der Zusammenarbeit vergleichen

Modell

Dein Team übernimmt

Externe Unterstützung

Einzelne Produktion

Planung und Veröffentlichung

Vereinbarte Texte, Grafiken, Fotos oder Videos

Geteilte Redaktion

Fachliche Informationen und Freigabe

Themenplanung und Content-Aufbereitung

Laufende Betreuung

Ansprechpartner und Entscheidungen

Vereinbarte Redaktion, Veröffentlichung und Auswertung

Halte auch fest, wer Kommentare und Nachrichten bearbeitet. Ein monatlicher Produktionsumfang bedeutet nicht automatisch eine durchgehende Betreuung aller Rückmeldungen. Bei Ads kommen Kampagnenarbeit und Werbeausgaben zusätzlich hinzu.

Die Social-Media-Leistung lässt sich nach dieser Aufgabenteilung planen. Die Strategie für KMU hilft, vor dem Budget über Ziele und Kanäle zu entscheiden.

Du möchtest das Thema auf dein Unternehmen übertragen?

Kai Schöne, dein Ansprechpartner
Kai Schöne

Geschäftsführer von YOU MEDIA in Horw bei Luzern. Kai Schöne bringt über 15 Jahre persönliche Berufserfahrung ein und setzt Projekte gemeinsam mit seinem Team um.

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