Mit einer Aufgabe beginnen
Möchtest du dein Angebot erklären, neue Mitarbeitende erreichen, bestehende Kunden informieren oder passende Anfragen unterstützen? Diese Ziele brauchen unterschiedliche Inhalte. Wähle zunächst eine klare Priorität und beschreibe die Menschen, die du erreichen möchtest.
Eine Strategie ist kein Dokument, das nach dem Workshop verschwindet. Sie sollte dabei helfen, Themen auszuwählen, Aufwand einzuschätzen und die nächsten Veröffentlichungen zu planen.
Vier Säulen für deine Inhalte
| Säule | Mögliche Inhalte |
|---|---|
| Orientierung | Antworten auf typische Kundenfragen |
| Einblick | Menschen, Arbeitsabläufe und Hintergründe |
| Beleg | Tatsächliche Projekte und nachvollziehbare Ergebnisse |
| Angebot | Konkrete Leistungen und der nächste Schritt |
Nicht jeder Beitrag muss verkaufen. Zusammengenommen sollten die Inhalte jedoch erklären, warum dein Unternehmen für die Zielgruppe relevant ist.
Die passenden Plattformen auswählen
Prüfe, wo deine Kunden fachlich oder persönlich nach Informationen suchen und welche Formate du zuverlässig herstellen kannst. LinkedIn kann für berufliche Themen passen, Instagram für visuelle Einblicke. Eine Plattformentscheidung ist trotzdem keine Garantie, die richtigen Menschen zu erreichen.
Starte mit einer überschaubaren Auswahl. Ein Kanal ohne Zuständigkeit oder brauchbare Inhalte schafft zusätzliche Arbeit, ohne automatisch Nutzen zu bringen.
Redaktion und Community zusammendenken
Ein einfacher Plan enthält Thema, Format, Material, verantwortliche Person, Freigabe und Veröffentlichungsdatum. Ergänze, wer auf Rückfragen reagiert und welche Antworten intern geklärt werden müssen.
Wenn Fotos und Videos benötigt werden, bündle die Produktion sinnvoll. Plane zugleich Platz für aktuelle Themen ein. Der Plan soll die Arbeit erleichtern, nicht jede spontane Idee verhindern.
Werbung gezielt ergänzen
Ads können eine konkrete Aufgabe unterstützen, beispielsweise ein Angebot oder einen Anlass. Anzeige, Zielseite und gewünschte Aktion müssen zusammenpassen. Produktions- und Betreuungskosten sind vom Werbebudget zu unterscheiden.
Lernen und anpassen
Betrachte Rückmeldungen, relevante Besuche und nachvollziehbare Anfragen. Reichweite und Likes können Hinweise liefern, ersetzen aber kein Geschäftsziel. Besprich regelmässig, welche Inhalte hilfreich waren und wo die Planung verbessert werden sollte.
Bei YOU MEDIA können Strategie, laufender Content und Betreuung zusammen entstehen oder als klar abgegrenzte Aufgaben beauftragt werden.
Ein Redaktionsplan mit sechs klaren Angaben
- Kundenfrage: Was soll der Inhalt beantworten?
- Zielgruppe: Für wen ist diese Antwort relevant?
- Format: Text, Grafik, Foto oder Video?
- Material: Welche Informationen und Aufnahmen fehlen?
- Verantwortung: Wer erstellt, prüft und veröffentlicht?
- Nächster Schritt: Was kann eine interessierte Person danach tun?
Teste den Plan zunächst mit wenigen Beiträgen. Werden Inhalte rechtzeitig freigegeben? Fehlen wiederholt dieselben Informationen? Passe den Ablauf an, bevor du weitere Kanäle ergänzt.
Die Social-Media-Betreuung kann Teile dieses Ablaufs übernehmen. Der Kostenratgeber trennt redaktionelle Arbeit, Produktion und Werbebudget.
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