Eine klare Aufgabe pro Seite
Was soll jemand nach dem Lesen tun? Eine Leistung verstehen, einen Projektfall ansehen oder Kontakt aufnehmen? Wenn jede Seite alles gleichzeitig möchte, wird die Entscheidung schwerer.
Beginne mit den wichtigsten Einstiegsseiten. Prüfe, ob Überschrift, erster Text und nächster Schritt zusammenpassen. Wer über eine konkrete Leistung kommt, sollte nicht erst die gesamte Agentur kennenlernen müssen.
Vertrauen vor dem Formular
Zeige, wer verantwortlich ist, wie die Zusammenarbeit abläuft und welche Arbeiten die Kompetenz belegen. Ein Projektbild mit einer verständlichen Beschreibung hilft mehr als eine unbelegte Erfolgszahl.
Typische Unsicherheiten lassen sich direkt beantworten: Was ist enthalten? Wie beginnt das Projekt? Welche Informationen braucht es für eine Offerte? Solche Antworten können unnötige Hürden im Anfrageprozess abbauen.
Kontaktwege prüfen
Ein Formular sollte nur Informationen verlangen, die für den nächsten Schritt wirklich gebraucht werden. Klare Beschriftungen, verständliche Fehlermeldungen und eine ehrliche Bestätigung gehören dazu. Eine E-Mail-Vorbereitung darf nicht so aussehen, als wäre schon eine Nachricht versendet worden.
Teste den Weg auf dem Smartphone: Ist das Formular gut erreichbar? Bleiben Eingaben bei Fehlern erhalten? Sind Telefon und E-Mail nutzbar? Visuelle Effekte sollten diesen Ablauf unterstützen.
Verbessern, ohne Ergebnisse zu erfinden
Beobachtung
Mögliche Prüfung
Viele Einstiege, wenig weitere Nutzung
Passt der Inhalt zur Erwartung?
Formular wird begonnen, aber nicht abgeschlossen
Sind Fragen oder technische Fehler eine Hürde?
Viele unpassende Anfragen
Ist das Angebot ausreichend konkret?
Gute Rückmeldungen, wenig Besuche
Fehlen passende Zugänge und Verlinkungen?
Solche Beobachtungen sind Anhaltspunkte und noch keine Ursachenbeweise. Bei kleinen Datenmengen sind Gespräche und konkrete Nutzertests oft besonders hilfreich.
Veränderungen nachvollziehbar halten
Definiere Ziel und Ausgangslage, ändere bewusst und beobachte die Entwicklung. Ein neuer Button garantiert keinen bestimmten Anstieg. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Angebot, Inhalt, Vertrauen, Bedienung und Nachfrage.
Beispiel: Viele Leistungsbesuche, wenige Anfragen
Prüfe die Seite aus Sicht eines neuen Kunden: Für wen ist die Leistung gedacht? Was bekomme ich? Welche Unterlagen muss ich mitbringen? Wenn diese Fragen offenbleiben, ist ein grösserer Kontaktbutton allein kaum die ganze Lösung.
Ergänze den konkreten Leistungsumfang, eine nachvollziehbare Arbeit und den Ablauf bis zur Offerte. Prüfe danach den Kontaktweg auf dem Smartphone. Miss Formularstarts und tatsächlich eingegangene Anfragen nur dort, wo die entsprechende Erfassung eingerichtet und zulässig ist.
Bei geringen Besucherzahlen sind Tests häufig nicht eindeutig. Dokumentierte Nutzungsprobleme und Rückfragen aus echten Gesprächen können dann die bessere Grundlage für erste Änderungen sein. Webdesign und Entwicklung setzen diese Verbesserungen zusammen um.
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Geschäftsführer von YOU MEDIA in Horw bei Luzern. Kai Schöne bringt über 15 Jahre persönliche Berufserfahrung ein und setzt Projekte gemeinsam mit seinem Team um.